Hahnenklee – Der romantische Kurort im Oberharz

Wenn man Hahnenklee in einem Wort beschreiben müsste, dann käme einem wohl sofort das Wort Naturparadies in den Sinn. Umgeben von romantischen Teichen, geheimnisvollen Wäldern und blühenden Bergwiesen liegt der idyllische Kurort.  Einer Sage zufolge hat der Ort seinem Namen einem scharrenden Hahn zu verdanken. Dieser soll im 13. Jahrhundert zufällig Erz gefunden haben. Heute zählt Hahnenklee zu einem der beliebtesten Urlaubsregionen im Oberharz. 

Naturerlebnisse garantiert

Wanderwege gibt es rund um Hahnenklee reichlich. Der wohl bekannteste wurde vor knapp zehn Jahren von dem Deutschen Wanderinstitut zum ersten „Premiumweg“ im Harz gekürt. Der sieben Kilometer lange „Liebesbankweg“ führt um den Bocksberg.  Dabei lassen sich immer wieder sagenhafte Blicke auf Hahnenklee erhaschen. An romantischen Plätzen laden künstlerisch gestaltete Holzbänke zum Thema Liebe zum Verweilen ein.

Im Herzen von Hahnenklee befindet sich direkt am Kurpark der Kranichsee. An ihm vorbei gelangt man zu dem Waldseebad am Kuttelbacher Teich. In den warmen Sommermonaten sorgt der See für eine angenehme Abkühlung. Ein Bootsverleih bietet zudem die Gelegenheit, den See vom Wasser aus mit Ruder- oder Tretbooten zu erkunden.

Der Liebesbankweg in Hahnenklee im Oberharz.

Der Liebesbankweg. | © Andreas Levi – Foto-Wandern.com

Abwechslung zu jeder Jahreszeit am Bocksberg

Ein weiteres Muss bei einem Besuch in Hahnenklee ist die Fahrt mit der Bocksberg-Seilbahn. Nach wenigen Minuten Fahrtzeit lassen sich von dem 726 m hohen Bocksberg weitere Wanderungen und erlebnisreiche Mountainbiketouren beginnen. Auf dem Bocksberg sorgt die längste Sommerrodelbahn Norddeutschlands ebenso für reichlich Fahrspaß und Abwechslung. Ein weiteres Highlight stellt der „Bagjump“ dar.  Hierbei lässt man sich von neun Metern Höhe in ein Luftkissen fallen.

Auch in der kalten Jahreszeit laden fantastische Wintersportangebote zu einer Fahrt auf den Bocksberg ein. Fünf Skiabfahrtsbahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, eine Langlaufloipe und eine Rodelbahn garantieren für unvergessliche Wintertage.

BocksBergBob Hahnenklee | © Harzer Tourismusverband, M. Gloger

BocksBergBob Hahnenklee | © Harzer Tourismusverband, M. Gloger

Berühmte Holzkirche  

Doch nicht nur in der Natur, auch innerhalb des Kurortes gibt es einiges zu entdecken. Als Wahrzeichen gilt die „Gustav-Adolf-Kirche“.  Als eine von insgesamt nur drei Stabkirchen in Deutschland ist sie eine wahre Besonderheit. In nur zehn Monaten wurde die Kirche 1907 traditionsgemäß nach norwegischem Vorbild erbaut. Hierbei erinnert die ganz aus Holz erbaute Kirche an ein umgedrehtes Wikingerboot. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sie sich zu einem Besuchermagnet. Liebhaber des Turmglockenspiels können zu verschiedenen Zeiten dem Klang des Hahnenkleer Carillons lauschen. Außerdem sind das Edelsteinmuseum und die Heimatstube in dem Ort einen Besuch wert.